Reis © Tatyana Nyshko - Fotolia.com

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Greenpeace China feiert einen Siegeszug auf dem Feld der Gentechnik. In China setzten sich die Aktivisten bereits seit 2003 in einer breit geführten Kampagne gegen die Einführung von Gen-Reis ein, mit Erfolg. Das chinesische Landwirtschaftsministerium kündigte an auf die Kommerzialisierung von Gen-Reis zu verzichten.

Der Reisanbau hat in China eine 7000 Jahre alte Tradition. Mit dem aufkommen der Gentechnik waren es vor allem Zweige der Industrie, die auf die Einführung von Gen-Reis plädierten. Jahrelang stand der Anbau von Gen-Reis ganz oben auf der Interessenliste einiger Unternehmen und nicht zuletzt sah die chinesische Regierung in dem Produkt ein Prestigeobjekt.

Ausgangspunkt der Protestwelle war die Klage einer Mutter. Greenpeace hatte 2003 Gentechnik in Schokolade nachgewiesen, es folgte eine breite Debatte in der Öffentlichkeit. Ein Jahr später dokumentierte Greenpeace die traditionelle Reisanbaumethode. Im gleichen Jahr stellten Wissenschaftler einen Antrag vier Gen-Reissorten kommerziell anbauen zu können.

In den darauffolgenden Jahren wies Greenpeace China immer wieder auf illegal angebauten Gen-Reis hin und es gelang der Gruppe Gentechnik in verschiedenen Lebensmitteln, unter anderem in Kindernahrung, nachzuweisen. In der Folge wurden 2005 illegal tätige Saatgut-Konzerne bestraft und der Reis auf den Feldern sowie die Lebensmittel in den Regalen vernichtet.

Nach zweijähriger Pause in dem Konflikt um Gen-Reis durch ein Moratorium der chinesischen Regierung, folgte ein Milliardenpaket für die Erforschung und Weiterentwicklung von Gentechnik seitens der Regierung. Die Kommerzialisierung von Gen-Reis schien unabwendbar. Doch dann folgte völlig überraschend ein Leitartikel gegen Gentechnik in der Regierungszeitung. Kurz darauf stellten sich auch Politiker und Prominente gegen Gentechnik.

Nach der Klage gegen Walmart, die nachgewiesenermaßen mit Gentechnik verseuchte Lebensmittel verkauften, beschloss das zuständige Ministerium im September 2011 auf Gentechnik zu verzichten.

Grünes Haus © beltsazar - Fotolia.com

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Viele Menschen wünschen sich ein Eigenheim. Doch in der heutigen Zeit fehlt vielen das Eigenkapital dazu. Auch wenn man einen Kredit für den Bau aufnimmt, sparen muss man dennoch. Obwohl das leicht zu verstehen ist, sollte man darüber nachdenken, wo man sparen sollte und wo nicht. Man sollte sich über die Baustoffe gründlich informieren, denn nicht alles, was erhältlich ist, ist auch ungefährlich. Auch wenn man mittlerweile kein Asbest verwendet, sind noch immer schadstoffbelastete Materialien im Umgang. So kann es vorkommen, dass man Formaldehyd in Holzwerkstoffen oder in Dämmstoffen findet. Auch Weichmacher sowie Organozinnverbindungen können die Gesundheit belasten. Deswegen sollte man beim Bauen schadstoffarme oder vollkommen unbedenkliche Stoffe benutzen, ganz egal wie teuer sie sind. Hier sollte auf gar keinen Fall gespart werden. 

Doch wie findet man unbedenkliche Baustoffe? Wer darauf achten möchte, dass die Umwelt nicht zu Schaden kommt und die eigenen Kinder gesund aufwachsen, der sollte sich am Blauen Engel orientieren, denn der Blaue Engel steht für das umweltfreundliche Bauen. Ob Materialen zum Dämmen oder auch Isolierverglasung – der Blaue Engel kennzeichnet, was man bedenkenlos kaufen kann und wovon man die Finger nehmen sollte. 

Wer nicht bauen möchte, aber eine Wohnung sucht, die umweltfreundlich gebaut worden ist, der findet mittlerweile im Internet viel Unterstützung. Um online Immobilien finden zu können, sucht man am besten über entsprechende Portale und Wohnungsbörsen. Die großen Immobilien-Plattformen verfügen beispielsweise auch über Suchkategorien für Häuser mit Energieausweis. Ganz klar ist, dass diejenigen die sich heute für umweltfreundliches Bauen interessieren, in Zukunft viel einsparen können. Häuser die mit Materialen gebaut wurden, die unbedenklich sind, behalten außerdem ihren Wert länger. 

Für alles gibt es ja eine Art Verein, die sich als “Freunde” von irgendetwas sehen. Es gibt die Freunde des Baumes, die sogenannten “Philodendron” oder die Freunde eines guten Cognacs. Gerade in Zeiten wie diesen, wo immer mehr Menschen sich aus unerfindlichen Gründen dazu berufen fühlen, die Natur zu schützen, keimen kleine konspirative Zellen auf, die sich dann Freunde des “Walfisches” oder “Delphinfreunde” oder aber halt ganz allgemein gehalten als Freunde “der Welt” bezeichnen. Sie lieben die Welt wie man vor hundert Jahren lieber ein üppiges Weib geliebt hätte und sind bereit alles für die Welt zu tun. Dass die Welt sie nicht zurück liebt ist ihrer bedingungslosen Liebe schnuppe. Sie kämpfen und agitieren und streiten sich für die Welt und das, was sie glauben, was die Welt braucht. Sie wissen immer, was das was sie lieben unbedingt braucht und sie selbst stehen dabei aus einer heimlichen Eitelkeit ganz weit oben. Vor allem Klima und Ozon, aber auch Regenwald ist wichtig für sie. Aus diesem Grund lassen sie sich unheimliche Bärte von phantastischem Umfang wachsen und ziehen alte Lumpen an, die sie bei der Caritas stehlen. Anhand dieser Uniform erkennen sich die Kosmopoliten Weltliebhaber überall wieder, schütteln sich freundschaftlich die Hand, denn sie haben den gleichen Feind. Um das zu unterstreichen und “damit endlich mal was passiert!” schreiben sie Wünsche auf Pappdeckel, um sie in der Folge an Besenstiele zu kleben. Diese halten sie dann bei Versammlungen in die Kamera und machen ein wütendes Gesicht, um ihre Botschaft mit aller möglichen Nachdrücklichkeit zu unterstreichen.

Umweltschützer behaupten, dass die Strahlenwerte in Gorleben über Jahre weg gefälscht wurden. Nun kritisiert eine Bürgerinitiative,Bürgerinitiative Umweltschutz (BI), die schon seit Jahren mit falschen Werten für die natürliche Strahlung rechne, die Messmethoden für die Atommülllagerung und hat Strafanzeige gegen die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) gestellt.

Ein seit 2004 genutzter sogenannter Nullpunkt zur natürlichen Gammastrahlung sei nicht nur in der Nähe des Zwischenlagers festgestellt worden, sondern auch während dort die ersten Castoren eingelagert wurden. Dies sei nicht zulässig, da sich die Jahresdosis durch die Einlagerung der Castoren seit 1997 stetig erhöht habe. Wenn die Grenzwerte tatsächlich überschritten wurden, machen sich alle die an der Einlagerung beteiligt waren strafbar. S zum Beispiel auch die Polizei und das Wachpersonal.

Die Bürgerinitiative betont, dass seit 2003 die vom Bundesamt für Strahlenschutz genehmigten Grenzwerte um Gorleben überschritten wurden. Dies habe bisher nur keine weiteren Konsequenzen gefordert, weil die Berechnungen nie stimmten. Nun unterstellt die Bürgerinitiative der GNS, dass sie die Berichte absichtlich geschönt habe. Nun fordert die BI, dass der für das erste Adventwochenende geplante Castortransport abgesagt werden soll. Mit rufen wie „Wir werden seit 34 Jahren belogen und betrogen“, versucht die BI-Vorsitzende Kerstin Rudek ihre Wünsche durch zu setzten.

Nun hat die Staatsanwaltschaft vom Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gefordert. Sollte diese nicht ausreichen, könnte zum ersten Mal ein Castortransport nach Gorleben gestoppt werden.

David McAllister, Niedersachsens Ministerpräsident, rechne jedoch nicht mit einer Absage des Transports. Nach den Angaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt liegt die Gesamtstrahlung am Atommüll-Zwischenlager Gorleben deutlich unter dem zugelassenen Grenzwert.

Eisschmelze, Foto von Juergen Kurlvink/flickr.com

Eisschmelze, Foto von Juergen Kurlvink/flickr.com

In der Arktis kündigt sich auch in diesem Jahr wieder ein neuer Negativ-Rekord beim Meereis an. Dieser wurde vier Jahren gemessen und Forscher bestätigen nun, dass die Eisdecke auch in diesem Sommer ihre Umzugskartons gepackt hat und rapide schrumpft. Das kann bis zu dem Tiefpunkt aus 2007 und sogar noch niedrigeren Werten führen. Die Ausdehnung des Eises war damals auf eine Fläche von 4,3 Millionen Quadratkilometer zurückgegangen.
Der Polar- und Meeresforschung wird durch Satellitenkarten angezeigt, wie viel Eis in den kommenden Tagen noch tauen wird. Experten geben an, dass die Eisdecke so weit aufgebrochen sei, dass die Sonneneinstrahlung die oberste Wasserschicht erwärmen kann. Das würde zu weiterem Schmelzen von Eisschollen führen. In diesem Jahr verteilen sich die Eismassen jedoch anders, so die Experten. Es gäbe auffallend große Flächen innerhalb der Packeis-Zone wie beispielsweise in der Laptev-See im Norden Russlands, die seit Anfang August wachsen und mittlerweile die Größe Hollands haben. Aus ihrer Sicht spielt neben der geringen Dicke des Meereises in diesem Sommer, die noch 2001 etwa zwei Meter maß und nun nur noch 90 Zentimeter, auch der ständige Transport von Meereis in eisfreie Regionen des Nordpolarmeeres eine Rolle. Die dorthin driftenden Schollen schmelzen wegen der hohen Wassertemperaturen schnell ab.

Zeitgleich mit dem Schrumpfen des Meereises, wächst das Interesse an den Rohstoffen, die man rund um den Nordpol vermutet. Nach Meinung von Wissenschaftlern ließe sich der Abbau dieser Rohstoffe kaum verhindern, jedoch sind Ölbohrungen im Arktischen Ozean mit einer Vielzahl an Risiken verbunden. Noch mehr als in anderen Regionen, könnte mit Probleme oder Unfälle hier nur schwer umgegangen werden. Der Umgang mit Ölverschmutzungen im Eismeer ist noch unbekannt, Hilfsschiffe nicht schnell verfügbar und auch die Dunkelheit, die über das halbe Jahr währt, würde zusätzliche Probleme bereiten. Doch auch ohne große Katastrophen kommt es bei zunehmender Schifffahrt schon zu stärkerer Umweltbelastung.

Greenpeace Logo, Foto: jesus manzano_flickr

Im Auftrag der Umwelt-Organisation Greenpeace wurden unter dem Motto „Schmutzige Wäsche 2“ kürzlich Textilien auf Rückstände giftiger Chemikalien untersucht. Mit einem verheerenden Ergebnis: In 52 von insgesamt 78 überprüften Produkten fanden sich Rückstände der Chemikalien-Gruppe Nonylphenolethoxylate, kurz NPE. Doch nicht nur Billig-Klamotten wurden untersucht, auch Textilien namhafter Hersteller sind betroffen. Insgesamt wurden Artikel aus 18 Ländern unter die Lupe genommen, für Deutschland wurden vier belastete Artikel von Nike, Kappa, Puma und Li Ning aufgedeckt. Im ersten Teil der Untersuchung wurden im Juni 2011 Abwasserproben an chinesischen Textilfabriken genommen, die die starke Verbreitung von NPE im Grundwasser belegen.

Wer NPE-verseuchte Kleidung trägt, setzt sich zum Glück keinem unmittelbaren Gesundheitsrisiko aus. Doch Studien beweisen, dass das aus NPE entstehende Nonylphenol Lebewesen im Wasser schädigt. Sind Wasserlebewesen längere Zeit NPE ausgesetzt, gibt es immer weniger männlichen Nachwuchs, bis die Tiere schließlich ganz aussterben. Bei Versuchen mit Ratten hatte sich darüber hinaus gezeigt, dass Chemikalien aus dieser Stoffgruppe den Hormonhaushalt der Tiere verändern, die Spermien reduzieren und beim Nachwuchs Verhaltensauffälligkeiten auslösen können. Für die Länder, die im großen Stil Textilien produzieren, ist die weitläufige Verwendung von NPE also sehr wohl ein großes Problem: Die giftigen Stoffe fließen in großen Mengen unkontrolliert ins Trinkwasser. So erreicht die Substanz schließlich auch den menschlichen Organismus.

In der Europäischen Union ist der Einsatz von NPE und Konsorten seit 2009 fast gänzlich verboten. Importierte Textilien dürften eigentlich nur ein Gramm Nonylphenol pro Kilogramm enthalten. In anderen Ländern aber sind sie nach wie vor völlig legal und werden weiterhin als Tenside in Waschmitteln verwendet. Puma und Nike haben sich nach der Veröffentlichung der alarmierenden Studie dazu verpflichtet, bis 2020 auf alle gefährlichen Chemikalien in der Produktion zu verzichten und umfangreiche Kontrollen durchzuführen.

Ölpest, Quelle: marinephotobank_flickr

In China sollen gleich zwei Öllecks in einem Zeitraum von zwei Wochen gegeben haben, so dass Öl in das Gelbe Meer gelangen konnte. Verantwortlich für die Ölpest in der chinesischen Bohai-Bicht soll ConocoPhillips sein. Angeblich sind die Lecks jetzt dicht, allerdings wurden die Unfälle vier Wochen lang verheimlicht. Kritik an den Betreibern sowie der Regierung wächst mit jeder Stunde.

Der Informationspolitik des Unternehmens sowie der Regierung ist nichts zu entnehmen. ConocoPhillips meldete lediglich am 13. Juli einen Unfall. Zwischen dem Unfall und der ersten Meldung liegen damit 6 Wochen. Aktuelle Bilder oder Zahlen bzw. Karten sind gar nicht mehr nirgendwo aufzufinden.

ConocoPhillips behauptet, dass der erste Unfall im größten chinesischen Feld Penglai am 4. Juni sich ereignet haben muss. Am 17. Juni kam es angeblich zum zweiten Unfall. Insgesamt sollen nur 174.000 Liter Öl in die Bahai-Bucht geflossen sein. Das Unternehmen sowie die Regierung im Namen der China National Offshore Oil Corporation kommentieren es, indem sie diese Zahl zu der Ölkatastrophe von BP im Golf von Mexiko vergleichen. Denn dort waren es 780  Millionen Liter Öl. Abgesehen davon, dass die Nachrichtenlage sehr widersprüchlich ist, bleibt die Zahl der Öl-Liter nicht unrelevant, auch wenn die Dimension des Unglücks klein zu sein scheint. Dennoch kann man momentan nicht prüfen, ob die Angaben des Öl-Konzerns stimmen.

Umweltschützer setzen sich zunehmen ein, um mehr Informationen herauszubekommen. Der Bürgerprotest ist zunehmen zu spüren. Während ConocoPhillips  behauptet die Behörden sofort informiert zu haben, während die State Oceanic Administration (SOA) der Ölfirma unzureichende Bemühungen vorwirft.  Auch in der Hafenstadt Dailan schwiegen damals die Behörden über die wahren Ausmaße des Unglücks. Die Aufräumearbeiter wurden damals auch nicht mit genügend Schutzkleidung und -werkzeug ausgestattet.

Weißwangen-Gibbon, Quelle: grendelkhan_flickr

Ein lautes morgendliches Rufen und Brüllen aus der Ferne ließ eine Gruppe von Forschern im dichten Urwald Nord Vietnams aufhorchen. Wollten sie zunächst ihren Ohren nicht trauen wurde die zaghafte Hoffnung auf einen Sensationsfund bald zu Gewissheit. Dort, im geschütztem Dschungel, lebte eine 450 – köpfige Population der fast ausgestorbenen Weißwangen Gibbons, so die Wissenschaftler von Conservation International. Die kleinen Affen zählen zu der Gattung der Menschenaffen, sind also eng mit den Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen verwandt. Die 450 Tiere sind gleichbedeutend mit zwei Dritteln des kompletten vietnamesischen Bestandes dieser Art.

Aufgrund des (nicht bewiesenem) medizinischen Nutzens ihrer Körperteile und ihrer geringen Größe, die sie für den Tierhandel interessant machen wurden die Weißwangen Gibbons in der Vergangenheit erbarmungslos gejagt. Zudem bedroht sie die immer schneller voranschreitende Zerstörung ihres Lebensraums. Umso erfreulicher die neuerlicher Entdeckung einer so großen Population. “Sie unterstreicht die enorme Bedeutung von geschützten Gegenden als letzte Zufluchtsstätte für dezimierte Spezien“, frohlockte CI-Präsident Russell Mittermeier.

Größte Beliebtheit erfreuen sich die „Kleinen Menschenaffen“ aufgrund ihres romantischen Gemüts; Weißwangen Gibbonpaare bleiben ein Leben lang zusammen und singen sich gegenseitig Ständchen. Sie gelten deswegen als romantischste Spezies aller Primaten.

Bio-Lebensmittel, Bio-Friseur und jetzt auch noch Bio-Klamotten. Die Zeichen der Zeit stehen auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Große Marken, wie H&M und C&A, verkaufen mittlerweile schon Bio-Baumwolle. Die Nachfrage an ökologisch-erzeugten Designerklamotten steigt. Hess Natur, ein deutsches Unternehmen, was sich auf die Erzeugung von biologischen Stoffen und auf die Produktion von ökologischen und nachhaltigen Klamotten spezialisiert hat, verfolgt das Ziel gift- und schadstofffreie Mode anzubieten, die keine Schwermetalle und Formaldehyd in sich tragen. Da es mittlerweile eine steigende Nachfrage auf dem Markt gibt, werden auch mehr Rohstoffe nachhaltig und biologisch hergestellt. Dadurch muss es nicht unbedingt mehr kratzen, wenn man einen reinen Baumwollpulli trägt. Heutzutage sind der nachhaltigen Mode keine Grenzen mehr gesetzt. Auch Hess Natur profitiert davon. Schließlich war vor fünf Jahren noch nicht einmal daran zu denken, dass man den Lagenlook aus transparenten Baumwollgewebe chemiefrei designen kann, weil es schlichtweg keine Stoffe gab, die ohne synthetische Verarbeitung hergestellt wurden. Schließlich ist das der Grundsatz des Unternehmens.

Heinz Hess, Gründer des Labels, suchte in den 70er-Jahren für seinen gerade neugeborenen Sohn Matthias nach chemiefreien Babysachen. Dass diese Suche schwer werden würde, wusste Hess, der 2006 gestorben ist, wahrscheinlich selber: Denn in der Zeit, in der kreative Farbkombinationen aus Blau, Pink, Rot, Gelb und Pink dominierten, war eigentlich nichts an nachhaltiger Kleidung auf dem Markt zu finden. Zusammen mit seiner Frau entschied er sich dazu, auf Hautirritationen zu verzichten und lieber nachhaltig entwickelte Kleidung herzustellen. Sein Sohn sollte schließlich gesund aufwachsen. Und nicht nur er. Alle Eltern, die sich wieder auf die Natur und die Gesundheit konzentrieren wollten, sollten davon profitieren. Über die Jahre wuchs so auch die Nachfrage, so dass einst aus einem Keller als Lageraum ein großes Unternehmen wurde – eines der größten in Deutschland auf diesem Gebiet. Dabei profitiert es selbst von einem natürlichen Zyklus: der Geburt. Viele Eltern wollen, dass ihr Kind ohne synthetisch-hergestellte Kleidung aufwächst. Ganz praktisch für neugewordene Mütter ist Hess Natur nebenbei: 95 Prozent der Kunden sind Frauen – das Sortiment sagt nichts anderes – Frau braucht also nicht durch unzählige Läden laufen, bis sie Kleidung für sich und ihr Kind zusammen hat.

Mittlerweile fördert Hess Natur auch junge Designer, die sich der Nachhaltigkeit und der ökologischen Korrektheit verschrieben haben: 2010 schrieb die Firma aus Butzbach den Wettbewerb Humanity in Fahion Award aus, der mit 25.000 Euro dotiert ist und sich an Nachwuchsdesigner richtet.

Greenpeace, Quelle: HowardLake_flickr

In Sachen Ökosteuern teilen sich noch immer die Meinungen. Doch als Instrument zum Schutze unseres Klimas ist sie sehr wichtig. Was viele Gegner ebenfalls nicht wissen ist dass die Ökosteuer auch wieder zurück fließt. Und zwar über die Auszahlungen der Rentenkassen an die Bürger selbst. Mit der Ökosteuer sollen vor allem die Ressourcen für die Nutzung alternative Energiequellen ausgeweitet werden.  Die Ökosteuer ist für das Land sehr wichtig, denn nur so kann nach verschiedenen Organisatonen zu Folge, der Kampf gegen Energieverschwendung aufgenommen werden.

Entwickelt wurde das Modell der Ökosteuer eigentlich bereits im Jahr 1980.Der Schweizer Ökonom Hans Christoph Binswanger war derjenige der dieses Modell ins Leben gerufen hat. Seine Grundsätze waren schon damals die Besteurung der Energie als Gut um die Effizienz des Energiesatzes zu steigern. Außerdem sollte eine Basis für die Sicherung der sozialen Sicherheit geschaffen werden.

Dank der Ökosteuer könnten Umweltsünder bestragt werden, denn so wären die Steuern höher. Energiesparer hingegen würden belohnt werden. Hier sollte man sich allerdings fragen ob das fair ist, immerhin benötigen einfach die einen mehr und die anderen eben weniger Strom.
Praktisch ist jedoch dass das Geld wie gesagt über die Rentenkassen wieder zurück bezahlt wird.

Vor allem die Organisation Greenpeace ist ein Befürworter der Ökosteuer. Greenpeace fordert dass die Ökosteuer weiterhin ansteigt. Außerdem sollen auch die Kraftstoffpreise erhäht werden und Lieferungen von Heizöl teurer werden und die Gaspreise steigen. Auf regenerativen Strom soll allerdings keine Ökosteuer mehr geschlagen werden.

Seit den letzten Jahren sind Energiepreise immer mehr und mehr gestiegen und alternative Techniken wurden vom Staat subventioniert. Auch mit dem Ausstieg aus der Atompolitik wird Deutschland nun erst ein Mal vor komplett neuen Herausforderungen stehen.

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