© Marcus Klepper - Fotolia.com

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In Hannover finden jedes Jahr einige namhafte Messen statt, die der jeweiligen Branche wichtige Impulse und dem geneigten Besucher Informationen über neueste Entwicklungen geben. In diesem Jahr beherbergt die Hannover Messe 8 internationale Leitmessen. Eine davon ist die Energietechnologiemesse Energy. Dabei handelt es sich um die Internationale Leitmesse der erneuerbaren und konventionellen Energieerzeugung, Energieversorgung, -übertragung, -verteilung und -speicherung. Als weltweit größte Messe im Bereich Energietechnologien zeigt die Energyder Branche nicht nur innovative Wege zu einem ausgewogenen Energiemix sondern bietet auch eine ideale Plattform für einen intensiven Austausch. Im Vordergrund der Diskussionen stehen konventionelle und regenerative Energieerzeugungskonzepte sowie Übertragungs-, Verteilungs- und Speichertechnologien.

Wer einen Besuch der nächsten “Energy” plant, für den ist eigentlich nur noch eine rechtzeitige Hotelreservierung in Hannover notwendig. Und die ist angesichts der regelmäßig in Hannover stattfindenden Messen auch dringend zu empfehlen.

Die Veranstalter von “Energy” haben sich 7 Themenparks überlegt, die sich im Rahmen der Messe jeweils anderen Aspekten des übergreifenden Themas Energie widmen. Einige der Themenschwerpunkte sind Smart Grids, Renewables (erneuerbare Energien) und dezentrale Energieversorgung.

Der weltweit kontinuierlich wachsende Energiebedarf, die Einbindung regenerativer Energien und die Tatsache, dass die bestehenden Stromnetze stark veraltet sind, machen eine umfassende Erneuerung der existierenden Infrastruktur unter Einbindung von modernen Informationstechnologien zwingend erforderlich. Im Rahmen des Themenparks Smart Grids – E-ENERGY werden Hard- und Softwarelösungen für die Energiewirtschaft präsentiert. Der Themenpark setzt sich mit intelligenter Energieversorgung und insbesondere mit den Themenschwerpunkten Smart Metering, Smart Grids, Smart Building und IKT der Energie auseinander. Der Themenpark zeigt warum eine umfassende Erneuerung der existierenden Infrastruktur unter Einbindung von modernen Informationstechnologien erforderlich ist und präsentiert zudem einige innovative Hard- und Softwarelösungen für die Energiewirtschaft.

Im Rahmen des Forums Erneuerbare Energien wird in diesem Jahr eine hochkarätig besetzte Bühne geboten, wo sich Experten über Produkte, Dienstleistungen und Lösungen für einen nachhaltigen, sicheren und wettbewerbsfähigen Energiemix austauschen können. Im Mittelpunkt des Forums steht der Wandel der Energiewirtschaft und die Art und Weise, wie die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung zum Energiepaket umgesetzt werden.

Biogasanlage, Quelle: P1r_flickr

Eine Änderung im Erneuerbare Energien Gesetz der Bundesregierung, die seit Januar 2009 in Kraft ist sorgt für große Empörung in der Biogasbranche, die sich bislang im ungebremsten Aufschwung wähnte. Künftig werden große Biogasanlagen mit Kürzungen der Vergütung um 45 Prozent rechnen müssen, was viele Unternehmen an den Rand einer Insolvenz bringen dürfte. Die Bundesregierung plant hingegen kleinere, ländliche Biogasproduzenten in Zukunft stärker zu fördern, zu Nachteil der Großanbieter. Durch diese Einsparungen werden die großen Biogasanlagen, die in der Erzeugung für Biostrom von zentraler Bedeutung sind, immer unattraktiver für private Investoren. „Es ist bislang ein Präzedenzfall in der Bundesrepublik, dass ein Gesetz wie namentlich das EEG nachträglich rückwirkend abgeändert wird, also keine Investitionssicherheiten sowie auch kein Bestandsschutz für entsprechende Biogasanlagen gelten. Der Gesetzgeber hat versagt und aus unserer Sicht das Gesetz verkorkst”, schimpft Thomas Hauthal, Geschäftsstellenleiter der Biogasunion e.V.. Nun scheinen sogar die ambitionierten deutschen Klimaziele in Gefahr zu geraten, bedeutete die Biomasse im vergangenen Jahr doch immerhin vier Prozent der Gesamtstromproduktion. Mit der möglichen Schließung von vielen Großbetrieben, die nicht mehr auf die Subventionen des Bundes setzen können, würde die Bundesregierung ihr Credo von der Energiewende ohne Not gefährden. Eigentlich sollte das Erneuerbare Energien Gesetz die Energiegewinnung aus Wasser, Wind, und Sonne, Geothermie und Biomasse mit festen Vergütungssätzen über die nächsten zwanzig Jahre gegenüber den fossilen Brennstoffen und der Atomkraft entscheidend unter die Arme greifen. Die Sonderregelung für große Biogasproduzenten verwirrt die Branche erheblich. Manche Großproduzenten versuchten nun mit der Aufteilung ihrer Energieparks in mehrere kleinere Einheiten, die Subventionen zu sichern, stießen damit beim Gesetzgeber jedoch auf wenig Gegenliebe. Biogasanlagen-Betreiber, die ihr Großprojekt in mehrere Module aufteilen, um für jede einzelne Einheit höhere Vergütungen zu kassieren, handeln rechtsmissbräuchlich, erklärte das Bundesumweltministerium.

 

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