Müll © FMUA - Fotolia.com

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Wussten sie, dass man mit Müll noch richtig Geld verdienen kann? Für die Unternehmen der Abfallwirtschaft ist der Müll ein Geschäft,das sich keiner entgehen lassen will. Deshalb kam es jetzt zum Streit mit den Kommunen, wem denn nun diese Abfälle gehören.

Die Bürger interessieren sich vor allem dafür, wie viel sie für ihre Müllmarken bezahlen müssen. Billiger wird es für sie auch in Zukunft wohl nicht werden.

Im Rhein-Sieg-Kreis,also um Bonn herum werden die Haushalte seit Jahresbeginn mit den neuen Wertstofftonnen ausgestattet. Außer Shampooflaschen, Erbsendosen und Käsefolien dürfen die Bürger dort dann auch altes Spielzeug aus Plastik und beispielsweise Kochtöpfe hineinwerfen, welche bislang im Restmüll landeten und nur verbrannt statt verwertet wurden. Laut Schätzungen von Umweltexperten könnten damit rund sieben Kilogramm kostbare Reststoffe pro Jahr und Einwohner wiederverwertet werden.

Flächendeckend gibt es noch keine einheitliche rechtliche Regelung mit den Wertstofftonnen. Allerdings experimentieren einige Städte bereits damit. Hamburg, Berlin, Leipzig, Dortmund, Hannover und Bochum gehören dazu. Stuttgart bisher noch nicht.

Aber was darf man in die Tonne werfen? Wer kümmert sich um die Sammlung und Verwertung? Und vor allem: Wer bezahlt das alles? All das muss noch Bundesweit geklärt werden, bevor die Wertstofftonne wohl einen festen Platz am Müllplatz neben den anderen Mülltonnen bekommt.